Einweihung des Feuerwehrgerätehauses in Düffelward

 

Nach etwas mehr als ein Jahr war es nun endlich soweit. Die Löschgruppe Düffelward der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kleve konnte ihr neues Domizil beziehen. Der alte Standort der Feuerwehr an der alten Schule in Düffelward ist in die Jahre gekommen. Auch mussten sich die Floriansjünger dort in der Fahrzeughalle umziehen, was nicht mehr zulässig ist. Dass ein Neubau nötig wurde, zeigte auch der Brandschutzbedarfsplan aus 2010.

Nach einer langen Planungs- und Genehmigungszeit von fast sieben Jahren, sowie Standortsuche konnte der Bau nun endlich realisiert werden. Aber so einfach konnte man dann nicht mit dem Bau des Neubaus an der Rinderner Straße beginnen, nach einer Überprüfung des Baugeländes fand man Kampfmittel. Diese mussten vor Baubeginn zuerst geräumt werden. Im Mai 2017 war dann endlich der Spatenstich, welcher Symbolisch den Baubeginn kennzeichnet.

Klevers Bürgermeisterin Sonja Northing ist stolz darauf das Sie ihr erstes Bauprojekt, von der Planungsphase bis zur Fertigstellung, beenden konnte. Zudem lobt sie den unermüdlichem Einsatz der Feuerwehrleute. Auch kreative Lösungen gäbe es bei der Feuerwehr, das konnte man erst letzte Wochen bei einer Tierrettung sehen. Zwei Pferde waren im Schlamm versunken und so griff die Feuerwehr kurzerhand auf ein Schlauchboot und schweres Gerät zurück.

Kraft Ihren Amtes durfte Northing den Schlüssel an Kleves Wehrführer Ralf Benkel übergeben. Ein schwerer Schlüssel – aus Aluminium. Benkel betonte nochmals das der Neubau nötig gewesen sei, da die alte Unterkunft nicht, in dem Maße saniert werden könnte, das es den neuen Vorschriften gerecht werden kann. Anschließend übergab Benkel den Schlüssel zum Gerätehaus an den Löschgruppenführer Udo van Brakel und wünschte der Einheit alles gute.

Das moderne Feuerwehrgerätehaus mit rund 370 Quadratmetern Nutzfläche beinhaltet neben der großzügigen Fahrzeughalle und einem Materiallager nun auch getrennte Umkleiden für Männer und Frauen, einen großen Schulungsraum und ein Büro für den Löschgruppenführer. Die Gesamtkosten lagen bei 967.500 Euro.

Besonders freute es die Löschgruppe Düffelward, das neben den zahlreichen geladenen Gästen und den Ortsbewohnern auch die Kameraden/innen aus den Partnerfeuerwehren aus Neu Zittau und Dorndorf, sowie viele alte Bekannte und Oldtimerfreunde den Weg nach Düffelward gefunden hatten, um hier mit ihnen diesen schönen Tag zu feiern und die Kameradschaft zu pflegen.

 

 

... weitere Fotos dieser schönen Veranstaltung in unserer Galerie

 

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